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| WireGuard-Tunnel zwischen root und Heimserver... |
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Geschrieben von: rumpel - 07-15-2026, 04:55 PM - Forum: Tools
- Keine Antworten
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Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um einen WireGuard-Tunnel zwischen deinem Root-Server und deinem Heimserver einzurichten.
Vorbereitung
Root-Server: Muss eine öffentliche IP-Adresse haben.
Heimserver: Muss SSH-Zugriff haben.
Software: Installiere auf beiden Servern WireGuard (sudo apt update && sudo apt install wireguard).
Schritt 1: Keys generieren
Führe diese Befehle auf beiden Servern aus, um die Schlüsselpaare zu erzeugen:
Code: wg genkey | tee privatekey
| wg pubkey > publickey
(Speichere die Inhalte der Dateien privatekey und publickey für jeden Server separat ab.)
Schritt 2: Konfiguration Root-Server
Erstelle die Datei /etc/wireguard/wg0.conf auf dem Root-Server:
Code: Ini, TOML
[Interface]
Address = 10.0.0.1/24
ListenPort = 51820
PrivateKey = <HIER_PRIVATE_KEY_VOM_ROOT_EINTRAGEN>
# Port-Forwarding (IPTABLES)
PostUp = iptables -A FORWARD -i wg0 -j ACCEPT; iptables -t nat -A PREROUTING -p tcp --dport 25565 -j DNAT --to-destination 10.0.0.2:25565
PostDown = iptables -D FORWARD -i wg0 -j ACCEPT; iptables -t nat -D PREROUTING -p tcp --dport 25565 -j DNAT --to-destination 10.0.0.2:25565
[Peer]
PublicKey = <HIER_PUBLIC_KEY_VOM_HEIMSERVER_EINTRAGEN>
AllowedIPs = 10.0.0.2/32
(Ersetze 25565 durch den Port deines Spiels.)
Schritt 3: Konfiguration Heimserver
Erstelle die Datei /etc/wireguard/wg0.conf auf dem Heimserver:
Code: Ini, TOML
[Interface]
Address = 10.0.0.2/24
PrivateKey = <HIER_PRIVATE_KEY_VOM_HEIMSERVER_EINTRAGEN>
[Peer]
PublicKey = <HIER_PUBLIC_KEY_VOM_ROOT_EINTRAGEN>
Endpoint = <IP_DEINES_ROOT_SERVERS>:51820
AllowedIPs = 10.0.0.0/24
PersistentKeepalive = 25
Schritt 4: IP-Forwarding am Root-Server aktivieren
Damit der Root-Server den Traffic weiterleiten darf, musst du das Forwarding in der Kernel-Konfiguration aktivieren:
Editiere die Datei: nano /etc/sysctl.conf
Entferne das # vor dieser Zeile: net.ipv4.ip_forward=1
Speichere und wende es an: sysctl -p
Schritt 5: Tunnel starten
Führe auf beiden Servern den Startbefehl aus:
Testen: Versuche vom Heimserver aus den Root-Server anzupingen: ping 10.0.0.1.
Dauerhaft aktivieren: systemctl enable wg-quick@wg0
Zusammenfassung der Funktionsweise
Deine Freunde verbinden sich nun mit der IP-Adresse deines Root-Servers auf Port 25565.
Der Root-Server empfängt die Daten und schickt sie direkt durch den verschlüsselten WireGuard-Tunnel an die interne IP deines Heimservers (10.0.0.2).
Das war es auch schon wieder von mit
Lg
rumpel
Da der Tunnel dauerhaft offen bleibt (PersistentKeepalive), muss dein Heim-Router keine Ports öffnen.
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| Self Service Panel für eigene Root Server |
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Geschrieben von: Thurindir - 06-23-2026, 09:41 PM - Forum: Support und Feedback (Forum, Website)
- Antworten (2)
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therw.de – Self-Service Panel für eigene Root-Server, würde mich über Feedback freuen
Hallo an alle,
ich entwickle therw.de, ein Self-Service-Hosting-Panel, mit dem man einen eigenen Root-Server per IP+SSH verbindet und automatisch mit der Wings-Software (Pterodactyl-Unterbau) einrichtet – kein manuelles Docker/SSL/Wings-Setup mehr nötig.
Kurzüberblick:
- Auto-Setup in 3–5 Min, danach Web-Dashboard
- 83 Pterodactyl-Eggs / 11 Kategorien (Minecraft, Rust, Palworld, Voice, Bots, …)
- Import bestehender systemd-Server ohne Neuinstallation
- Datei-Manager, Backups, granulares Server-Sharing
- Kostenlos
Zur offensichtlichen Sicherheitsfrage:
Ja, für die Erstinstallation braucht das Panel euer Root-Passwort (SSH). Es wird einmalig genutzt, sofort danach gelöscht, und ab dann läuft alles nur noch über einen API-Token – ihr könnt also direkt nach dem Setup euer Passwort per `password` ändern, ohne dass das Panel die Verbindung verliert. Mir ist klar, dass das architektonisch ein Vertrauensvorschuss ist, deswegen will ich's hier offen ansprechen statt verstecken.
Bin technisch interessiert an eurer Meinung – würdet ihr sowas nutzen, oder ist euch das SSH-Passwort-Modell grundsätzlich zu riskant gegenüber einem reinen Install-Skript mit Token? Ehrliches Feedback (auch negatives) ist sehr willkommen.
https://therw.de/
Würde mich freuen, wenn ihr's mal anschaut – und bin gespannt, was ihr von dem Ansatz haltet, gerade auch zur Passwort-Frage.
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| Ark Asa - Clustern auf unterschiedlichen Servern (unterschiedliche Netzwerke) |
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Geschrieben von: rumpel - 06-12-2026, 04:50 PM - Forum: Tools
- Keine Antworten
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Für Ubuntu Linux 24.04 LTS ist Syncthing tatsächlich die stabilste und ausfallsicherste Methode, wenn du zwei getrennte Server zusammenschließen willst. Da Syncthing die Daten direkt spiegelt, läuft das Cluster auch dann flüssig, wenn die Verbindung zwischen den Servern mal für ein paar Millisekunden schwankt.
Hier ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du Möglichkeit 2 auf beiden Linux-Servern einrichtest und mit AMP verbindest.
Schritt 1: Syncthing auf beiden Servern installieren
Führe diese Befehle auf Server 1 (alt) und Server 2 (neu) im Terminal aus:
# Syncthing-Repository hinzufügen für die aktuellste Version
Code: sudo mkdir -p /etc/apt/keyrings
sudo curl -L -o /etc/etc/apt/keyrings/syncthing-archive-keyring.gpg https://syncthing.net/release-key.gpg
echo "deb [signed-by=/etc/apt/keyrings/syncthing-archive-keyring.gpg] https://apt.syncthing.net/ syncthing stable" | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/syncthing.list
# System aktualisieren und Syncthing installieren
Code: sudo apt update
sudo apt install syncthing -y
Schritt 2: Syncthing für den AMP-Benutzer einrichten
Da AMP unter dem Systembenutzer amp läuft, muss auch Syncthing als Benutzer amp ausgeführt werden. Nur so haben beide Programme Zugriff auf die Spieldateien.
Erstelle das Verzeichnis für die Clusterdaten (auf beiden Servern):
Code: sudo mkdir -p /home/amp/arkcluster
sudo chown -R amp:amp /home/amp/arkcluster
Aktiviere und starte den Syncthing-Dienst für den Benutzer amp:
Code: sudo systemctl enable syncthing@amp.service
sudo systemctl start syncthing@amp.service
Schritt 3: Web-Interface für den Zugriff öffnen
Standardmäßig ist das Syncthing-Webmenü nur über localhost (127.0.0.1) erreichbar. Damit du es im Browser aufrufen kannst, musst du es kurz für deine IP freigeben:
Öffne die Konfigurationsdatei (auf beiden Servern):
Code: sudo nano /home/amp/.local/state/syncthing/config.xml
Suche nach der Zeile <address>127.0.0.1:8384</address>
Ändere sie ab in: 0.0.0.0:8384 (Dadurch ist es von außen erreichbar).
Speichere mit STRG+O, Bestätigen mit Enter, Verlassen mit STRG+X.
Starte den Dienst neu:
sudo systemctl restart syncthing@amp.service
⚠️ Sicherheitshinweis: Rufe nun im Browser http://DEINE-SERVER-IP:8384 auf. Syncthing wird dich sofort auffordern, ein Passwort für das Web-Interface festzulegen. Tu das bitte aus Sicherheitsgründen sofort für beide Server!
Schritt 4: Server miteinander verbinden & Ordner teilen
ID kopieren: Klicke auf Server 1 oben rechts auf Aktionen -> ID anzeigen. Kopiere den langen Code.
Server hinzufügen: Gehe auf Server 2 im Web-Interface unten rechts auf Gerät hinzufügen. Füge die ID von Server 1 ein und gib ihm einen Namen (z.B. "Ark-Server-1").
Wiederholen: Mach das Gleiche umgekehrt (Server 2 ID kopieren und bei Server 1 hinzufügen). Die Server zeigen dir nun an, dass sie "Verbunden" sind.
Den Cluster-Ordner einrichten:
Auf Server 1 siehst du standardmäßig einen Ordner namens "Default Folder". Den kannst du löschen oder ignorieren.
Klicke auf Ordner hinzufügen.
Ordner-Name: Ark Cluster
Ordner-Pfad: /home/amp/arkcluster
Wechsel im selben Fenster auf den Reiter Teilen und setze den Haken bei deinem zweiten Server ("Ark-Server-2").
Wechsel auf den Reiter Erweitert:
Ordner-Typ: Senden und Empfangen
Nach Änderungen scannen: Ändere das auf 1 (Sekunde) oder stelle sicher, dass "Überwachung auf Dateisystem-Änderungen" (FS Watcher) aktiv ist.
Klicke auf Speichern. Auf Server 2 ploppt nun eine Meldung auf, dass Server 1 einen Ordner teilen möchte. Klicke auf "Annehmen" und stelle sicher, dass als Pfad auf Server 2 ebenfalls /home/amp/arkcluster eingetragen ist.
Wenn du jetzt eine Testdatei in /home/amp/arkcluster auf Server 1 erstellst, taucht sie in Millisekunden auf Server 2 auf.
Schritt 5: Einbindung in AMP
Jetzt musst du den Servern in AMP nur noch sagen, wo sie suchen müssen.
Öffne das AMP-Dashboard deines ersten Servers.
Gehe in die Instanz-Konfiguration für ARK Ascended.
Suche nach Cluster Directory Override (Cluster-Verzeichnis) und trage dort ein:
/home/amp/arkcluster
Trage deine gewünschte Cluster ID ein.
Wiederhole genau diese beiden Einträge in der AMP-Instanz auf dem neuen Server 2.
Sobald ein Spieler nun auf Server 1 an einen Obelisken geht, schreibt ARK die Charakterdaten in /home/amp/arkcluster. Syncthing drückt diese Datei sofort rüber auf Server 2. Wenn der Spieler nun auf Server 2 joint, findet dieser die Charakterdatei im exakt selben Zustand vor und der Transfer klappt reibungslos.
Das war es auch schon wieder von mir LG
rumpel
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