Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Self Service Panel für eigene Root Server
#1
therw.de – Self-Service Panel für eigene Root-Server, würde mich über Feedback freuen

Hallo an alle,

ich entwickle therw.de, ein Self-Service-Hosting-Panel, mit dem man einen eigenen Root-Server per IP+SSH verbindet und automatisch mit der Wings-Software (Pterodactyl-Unterbau) einrichtet – kein manuelles Docker/SSL/Wings-Setup mehr nötig.

Kurzüberblick:
- Auto-Setup in 3–5 Min, danach Web-Dashboard
- 83 Pterodactyl-Eggs / 11 Kategorien (Minecraft, Rust, Palworld, Voice, Bots, …)
- Import bestehender systemd-Server ohne Neuinstallation
- Datei-Manager, Backups, granulares Server-Sharing
- Kostenlos

Zur offensichtlichen Sicherheitsfrage:

Ja, für die Erstinstallation braucht das Panel euer Root-Passwort (SSH). Es wird einmalig genutzt, sofort danach gelöscht, und ab dann läuft alles nur noch über einen API-Token – ihr könnt also direkt nach dem Setup euer Passwort per `password` ändern, ohne dass das Panel die Verbindung verliert. Mir ist klar, dass das architektonisch ein Vertrauensvorschuss ist, deswegen will ich's hier offen ansprechen statt verstecken.

Bin technisch interessiert an eurer Meinung – würdet ihr sowas nutzen, oder ist euch das SSH-Passwort-Modell grundsätzlich zu riskant gegenüber einem reinen Install-Skript mit Token? Ehrliches Feedback (auch negatives) ist sehr willkommen.

https://therw.de/

Würde mich freuen, wenn ihr's mal anschaut – und bin gespannt, was ihr von dem Ansatz haltet, gerade auch zur Passwort-Frage.

           
Zitieren Suchen
#2
Ich habe mir dein Konzept angesehen, aber ich persönlich würde ein solches System weder nutzen noch weiterempfehlen.

Der Grund dafür ist, dass ich unter Self-Hosting etwas anderes verstehe. Für mich bedeutet Self-Hosting, dass ich die vollständige Kontrolle über die Installation, Verwaltung und den Betrieb meiner Dienste habe. In deinem Fall läuft zwar die eigentliche Software auf dem eigenen Server, die Verwaltung erfolgt jedoch über eine von dir bereitgestellte Plattform. Das entspricht für mich nicht mehr dem klassischen Gedanken des Self-Hostings.

Mich erinnert das eher an verschiedene Game-Server-Panels oder Verwaltungsdienste, bei denen man seine Server über eine externe Oberfläche steuert. Das mag für viele Nutzer bequem sein, entspricht aber nicht meiner Vorstellung von Unabhängigkeit.

Bitte verstehe das nicht persönlich – das ist lediglich meine Meinung. Ich sehe in solchen Modellen vor allem einen kommerziellen Ansatz, bei dem Nutzer langfristig an eine bestimmte Plattform gebunden werden. Das kann wirtschaftlich sinnvoll sein, ist aber nicht das, was ich unter einem offenen Self-Hosting-Konzept verstehe.

Aus diesem Grund würde ich persönlich eher Lösungen wie Pterodactyl oder andere frei nutzbare Verwaltungsoberflächen bevorzugen. Dort kann jeder selbst entscheiden, wie er sein System betreibt – ob mit Docker, ohne Docker oder mit einer ganz anderen Infrastruktur – und bleibt dabei vollständig unabhängig.

Wie gesagt: Das ist keine Kritik an deiner Arbeit, sondern lediglich meine persönliche Sichtweise auf das Thema Self-Hosting. Jeder hat hier andere Anforderungen und Prioritäten.

Ps. Man erkennt schon an der Oberfläche das die KI sehr viel Hand angelegt hat bei dir.

Lg

rumpel

Zitieren Homepage Suchen
#3
Hallo rumpel,
Ich danke dir für ein ehrlicheres Feedback so wie das du dir die zeit genommen hast

alles gut ich nehme dies nicht als Kritik auf.

lg
Thurindir
Zitieren Suchen


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste